Katholische Gemeinden Goslars engagieren sich für das Projekt "Sauberes Trinkwasser"
Erst seit dem Herbst 2000 ist Posorja an die sehr teure zentrale Wasserversorgung angeschlossen
(es fließt aber noch kein Wasser durch die Rohre!).
Wasser ist eine Kostenfrage!

Die arme Bevölkerung von Posorja kann den Wasseranschluss und die monatlichen Gebühren für den Wasserverbrauch jedoch nicht bezahlen. Sie werden wie bisher, eimerweise das nicht einwandfreie teure Wasser aus dem Tankwagen kaufen müssen. Das Wasser wird dann in Tonnen vor den Häusern gelagert. Es verdirbt durch Hitze und Bakterien. Die Wasserbehälter sind die besten Zuchtbehälter für Mücken. Darunter leiden besonders die Kinder. Die Folge sind Infektionskrankheiten, Amöben, Durchfallerkrankungen, zeitweise auch Cholera. Tankwagen der Trinkwasser in den Dörfern verteilt
Tankwagen der Trinkwasser in den Dörfern verteilt

Der Verein "Mi Mañana e.V."
hat sich zum Ziel gesetzt,
die Versorgung der Menschen
mit sauberem Wasser voranzutreiben.


In unserem Freundschaftshaus legen wir besonderen Wert auf eine hygienisch einwandfreie Versorgung mit Trinkwasser. Eine große Zisterne versorgt schon jetzt das Freundschaftshaus mit gesundem Wasser. Im Juni 2001 haben wir das Freundschaftshaus sowie die hausinterne Wasserversorgung eingeweiht.
Zisterne des Freundschaftshauses
Zisterne am Freundschaftshaus